MO 30. Juli 07 |
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Nach der Geduldsprobe, auferlegt durch lange Planungs- und Bewilligungsverfahren, spielt der Nebel noch etwas Katz und Maus mit uns. Gegen Abend kann die Heli Gotthard aber loslegen mit diversen Material und Arbeiterflügen vom Etzliboden zur Hütte und direkt zur zukünftigen Wasserfassung auf Müllersmatt. |
DI 31. Juli 07 |
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Bei strahlendem Sonnenschein kam heute der Kaiser Schreitbagger mit dem Kamov, dem grössten in der Schweiz zugelassenen Hubschrauber, geflogen. 3.4 Tonnen wiegt die Kabine mit Motor. Mit der zweiten Rotation wird der Arm direkt montiert. Am Nachmittag wird der Kaiser zusammengebaut. |
MI - FR 1.-3. Aug 07 |
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Jetzt kann es so richtig zur Sache gehen. Rüedel hat seine Powerspinne auf der Müllersmatt zwischen Fels und Bach manövriert und beginnt dort mit dem Aushub für die zukünftige Wasserfassung und den Entsander. Gleichzeitig wird hinter der Hütte in Handarbeit an der Kabeleinführung gepickelt. Am Donnerstag und Freitag herrschen leider durch nasskaltes Wetter schlechte Arbeitsbedingungen. |
MO 6. Aug 07 |
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Wieder bei optimalen Wetterbedingungen beginnt jetzt der Aushub für den Kabelkanal zwischen Wasserfassung und Hütte. Gegen Abend wird noch das Fundament des Entsanders gegossen. Dazu fliegt die Heli Gotthard 1.5 m3 fixfertigen Beton vom Etzliboden zur Müllersmatt. |
DI 7. Aug 07 |
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Die Grabarbeiten mit dem Kaiser gehen zügig voran. Am Morgen startet Ruedi bereis unterhalb der Hochspannung. Im unteren Teil war die Humusschicht durchgehend dick genug, so dass weder gesprengt noch gemeisselt werden musste. Die Wasen werden sogfältig auf die eine Seite des Grabens abgelegt, so dass sie zum Schluss wieder eingesetzt werden können. Bei der Wasserfassung wird die Schalung für die Seitewände erstellt. |
MI 8. Aug 07 |
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Die Schalung für den Entsander ist fixfertig vorbereitet und wartet darauf, mit Beton gefüllt zu werden. Dafür benötigen wir aber Flugwetter und danach sieht es heute gar nicht aus. Heftige Regenfälle und dichter Nebel prägen das Wetter im Etzlital. Bleibt nur zu hoffen, dass der schmale Damm zwischen Bach und Baustelle nicht weggeschwemmt wird. Am Nachmittag wird die Übung für diese Woche abgebrochen und das Betonieren auf nächsten Montag vertagt. |
MO 13. Aug 07 |
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Nach der zwangsläufigen Pause geht es heute wieder zügig voran. Bis zum Mittag ist die Wasserfassung bereits betoniert. Neben 4.5m3 Beton flog die Heli Gotthard auch diverses anderes Material auf die Baustelle. Am Nachmittag wird weiter am Graben zur Hütte gearbeitet. |
DI 14. Aug 07 |
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In Rekordzeit gräbt sich Rüedl mit seinem Kaiser bergwärts und schon ist er vor der Hütte angelangt. Bis zum Abend ist der gesamte Graben von der Wasserfassung bis zur Hütte fertiggestellt und der Kabelkanal und der Wasserschlauch eingelegt. Auf der ganzen Länge wurde im Humus gegraben so dass weder Fels gesprengt noch gemeisselt werden musste. Die Verlegetiefe der Rohre ist entsprechend gering. |
MI 15. Aug 07 |
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Wieder bei optimalen Bedingungen gehen die Arbeiten flott voran. Die Schalung des Entsanders wurde bereits entfernt. Schön in Natursteine eingebettet wird dies am Ende der einzig sichtbare Teil des Kraftwerkes sein. Bei der Hütte wurde die Einführung in den Technikraum abgeschlossen und zugedeckt. |
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DO 16. Aug 07 |
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Etwa 30 Meter oberhalb der Hütte fand sich eine ideale Stelle um den 5m3 Wassertank einzugraben. Damit ist der gesamte Graben oberhalb der Wasserfassung fertiggestellt und die Rohre eingelegt. Wo sich mancher kaum zu Fuss zu bewegen wagt, manövriert Rüedl seinen tonnenschweren Bagger geschickt über Stock und Stein. Für diese Woche ist Feierabend! |
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DI 21. Aug 07 |
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Kurzärmlig würde das Arbeiten bestimmt mehr Spass machen als in Ölzeug eingepackt von Kopf bis Fuss. Dennoch geht es nach einer, erneut durch das Wetter, aufgezwungenen Pause weiter. Vom Wasserreservoire ist nur noch der Einstieg zu sehen und auch die zu- und abführende Wasserleitung inkl. Steuerkabelkanal verschwinden im schwarzen, schmierigen Dreck. |
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MI 22. Aug 07 |
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Für einmal Pferdestärke in Reinkultur. Jaggi bastet Diesel für den Bagger damit dieser nicht plötzlich verstummt. Die geplanten Betonflüge vom Nachmittag wurden nach einem missglüchten Versuch sprichwörtlich abgeblasen durch den heftigen Föhn. |
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DO 23. Aug 07 |
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Auch heute war nicht daran zu denken, den ersehnten Beton zur Hütte zu fliegen. Der Föhn bläst orkanmässig dafür ist es trocken. Dennoch gibt es einiges zu tun. Die Verteilschächte, einer für's Wasser und einer für den Strom, werden vor der Hütte platziert. Danach werden die Schläuche unter dem Helilandeplatz verlegt und wieder sauber überdeckt. |
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FR 24. Aug 07 |
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Pünktlich auf's Wochenende zeigt sich das Wetter wieder von der Sonnenseite. Am Morgen werden vier Kubikmeter Beton geflogen womit die eingelegten Rohre an verschiedenen Stellen fixiert werden. Ebenfalls wird bei der Hauseinführung eine Wanne gegossen um das Regenwasser abzuleiten und bei der Stufe zum Gasdepot, wo jetzt insgesamt fünf Rohre eingelegt sind, wird mit Natursteinen eine Treppe erstellt. |
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MO 27. Aug 07 |
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Gleich zum Wochenstart werden die schweren Betonelemente für den Turbinenschacht auf Gulmen geflogen. Jedes Stück wiegt einiges über 1000 Kilogramm. Anschliessend bewegt sich Rüedels Kaiser weiter von der Hütte bergab um den Graben zu schliessen. Am Nachmittag werden nochmals 3 m3 Beton geflogen um die eingelegten Rohre in steilen Passagen zu fixieren. |
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DI 28. Aug 07 |
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Zwar einen Tag zu spät aber das Wetter hat dennoch bemerkt, dass die Arbeiter wieder hier sind und schon regnet, blitzt und donnert es wieder. Bis zum Abend ist der Graben bis zur Wasserfassung überdeckt und zurück bleibt nur eine breite, braune Spur als kurzfristiger Beweis dafür, dass hier Rohre verlegt wurden. |
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MI 29. Aug 07 |
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Jetzt beginnen die Grabarbeiten für die Druckleitung zwischen Wasserfassung und Tourbinenschacht. Im steilen Gelände wird der Kaiser mit einer Wyssen-Winde an einem 16mm Stahlseil gesichert. Gleich zu Beginn kommen schon einige harte Brocken zum Vorschein welche gesprengt oder abgemeisselt werden. Leider bereitet das nasse Wetter und dazu die Aussichten ohne einen Lichtblick auch dieser Woche ein verfrühtes Ende. |
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MO 3. Sept 07 |
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Es ist kaum für möglich zu halten. Gerade noch konnten die Arbeiter mit ihrem Material zur Hütte fliegen und schon am Nachmittag breitet sich dichter Nebel aus und es beginnt zeitweise kräftig zu regnen. Dennoch konnte heute gut der halbe Graben für die Druckleitung ausgehoben werden. So wie hier wird noch an diversen Stellen gesprengt um massivere Hindernisse zu beseitigen. |
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DI 4. Sept 07 |
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Im Schneetreiben und bei dichtem Nebel und -1°C konnte heute das kleine Hochmoor schonend durchgraben werden. Etwas aufwändiger gestaltet sich das Abmeisseln der Felsbarriere im Anschluss. |
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MI 5. Sept 07 |
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Kein Schneefall mehr aber bitterkalte -4°C gestalten das Arbeiten eher ungemütlich. Heute wurde der Graben bis zur Stelle des zukünftigen Tourbinenschachtes auf Gulmen fertiggestellt und dann erfuhr auch diese Arbeitwoche für die Bauarbeiter einen verfrühten Abbruch. |
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FR 7. Sept 07 |
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Bei strahlendem Sonnenschein konnten heute die PVC Rohre für die Druckleitung mit Elektroschweissmuffen verbunden werden. Dazu sind zwei Spezialisten mit ihrer Ausrüstung aus Meiringen auf die Etzlialp gefahren. In zwei Teilen liegen nun die Rohre für den Transport mit dem Heli bereit. |
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MO 10. Sept 07 |
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Zum Wochenstart werden gleich die zwei 110 Meter langen Rohre für die Druckleitung vom Etzliboden direkt in den offenen Graben eingeflogen. Diese werden mit einer soliden Muffe verbunden. In den gleichen Graben wird ein Kabelkanal eingelegt und am Nachmittag werden diese Rohre an diversen Stellen mit Beton fixiert. Für den Tourbinenschacht wird das Fundament mit der Aussparung für den Wasserabfluss betoniert. |
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DI 11. Sept 07 |
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Jetzt nimmt der Turbinenschacht Gestalt an. Über der Aussparung für den Wasserabfluss, welcher unterirdisch direkt zurück in den Bach fliesst, wurde die Schalung für den Sockel der eigentlichen Tourbine erstellt. Die Einführung der Druckleitung in den Schacht ist gut sichtbar. Insgesamt vier Betonelemete werden mit Mörtel aufeinander geschichtet. |
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MI 12. Sept 07 |
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Bei strahlendem Herbstwetter gehen die Arbeiten flott voran. Es konnte nochmals Beton geflogen werden für den Turbinensockel und die Druckleitung wurde an einigen Stellen besser verankert. Der Tourbinenschacht ist inzwischen eingedeckt und bestmöglich ins Gelände integriert. Sichtbar ist nur noch der Deckel. Das Bild zeigt einen Überblick über das ganze Kraftwerk. |
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DO 13. Sept 07 |
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Bis zum Abend ist Rüedel mit seinem Kaiser schon knapp unterhalb der Wasserfassung angelangt und damit sind sämtliche Gräben bereits wieder gedeckt. Im steilen Gelände hilft Heinz mit seiner Wyssenwinde und 16 Tonnen Zugkraft nach um sicher wieder den Berg hoch zu kommen. |
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FR 14. Sept 07 |
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Seit dem Start der Arbeiten für das Etzlikraftwerk war dies die erste Woche mit fünf Arbeitstagen. Und schon naht das Ende der gesamten Tiefbauarbeiten. Die Seilwinde wurde bereits wieder ins Tal geflogen und zuletzt enftliegen auch die Arbeiter in ihr wohlverdientes Wochenende. |
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DI 25. Sept 07 |
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Nach einer wöchigen Schönwetter-Pause sind die Arbeiter am Montag Abend wieder per Heli eingetroffen. Prompt schneit es am Dienstag wieder und innert kurzer Zeit ist alles Weiss. Dennoch wird das Spülrohr mit dem Schieber eingesetzt und alles sauber überdeckt. Danach wird der Geschieberechen eingepasst. |
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MI 26. Sept 07 |
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Im Schneetreiben konnten noch einige Natursteine als Hochwasserschutz gesetzt und der Einfluss vom Bach geöffnet werden. Jetzt sind die Tiefbauarbeiten soweit abgeschlossen, dass der Kaiser wieder in seine Einzelteile zerlegt werden kann für den Transport. |
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DO 27. Sept 07 |
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Im Schneetreiben konnten noch einige Natursteine als Hochwasserschutz gesetzt und der Einfluss vom Bach geöffnet werden. Jetzt sind die Tiefbauarbeiten soweit abgeschlossen, dass der Kaiser wieder in seine Einzelteile zerlegt werden kann für den Transport. |
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DO 4. Okt 07 |
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Wenig mehr als zwei Monate ist es her, als die Helog den Bagger zur Müllersmatt geflogen hat. Heute fliegt er wieder talwärts, nach getaner Arbeit. |
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MI - FR 15.-17. Okt 07 |
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X-Meter Kabel wurden in der Hütte verlegt und diverse Heizkörper in den Toilletten, den Aufenthaltsräumen, der Küche und im Hüttenwartszimmer und ein Secomat in der Garderobe installiert. Das Bild zeigt die Schaltzentrale wo sämtliche Kabel zusammenlaufen und das gesamte Kraftwerk gesteuert wird. |
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FR 17. Okt 07 |
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Über diese Mechanik kann die Düsenöffnung und damit die Leistung der Turbine reguliert werden. Ganz Rechts im Bild ist der Motor. Links davon der Sensor und nachfolgend die Nadel welche direkt in die Düse führt. Durch Vorstossen der Nadel engt sich die Düsenöffnung ein. Die horizontal drehende Turbine befindet sich direkt dahinter. |
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DO 08. Nov 07 |
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Selbst bei klirrender Kälte fliesst der Etzlibach ununterbrochen während des ganzen Winters. Die Wassermenge ist jedoch stark reduziert. Jetzt wird sich zeigen, ob noch genügend Wasser in die Fassung gelangen kann. |
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SA 27. Jan 08 |
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Jetzt ist vermutlich der Wassertiefststand erreicht. Tief unter der Schneeoberfläche fliesst noch immer Wasser in den Entsander und in die Druckleitung. Der Pegel ist aber so tief, dass nur noch ein Bruchteil der maximalen Leistung produziert werden kann. Es bleibt kaum mehr Strom für die Beheizung der Hütte übrig. Für den Winterbetrieb müssen wir uns also noch etwas einfallen lassen um mehr Bachwasser in die Fassung zu leiten. |
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DI 10. Juni 08 |
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Der Winter ist überstanden und jetzt kommt die nächste Prüfung für das neue Kraftwerk. Schneeschmelze und erste Gewitter lassen den Etzlibach massiv anschwellen. |
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SO 15. Juni 08 |
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Das ist die Wassermenge, welche bei voller Leistung durch die Turbine fliesst! Das Resultat ist eine wohlig warm geheizte Hütte und Strom aus der Steckdose, fast wie im Tal. |
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FR 04. Juli 08 |
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Jetzt haben wir sogar gelektrisch geheiztes Wasser. 500 Liter fasst der vorgängig als Winterwasserreservoir dienende Boiler. Einzig der Anschluss des Thermostaten bereitet einige Schwierigkeiten weil der Boiler als Vernichter von Überschussenergie und nicht als Verbraucher geschaltet ist. |
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MI 16. Juli 08 |
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Mit staunenden Augen und voller Stolz und Zufriedenheit konnte sich Hugo Bohren einen vertieften Einblick verschaffen über das gesamte Kleinkraftwerk. Er ist es, der dieses Projekt überhaupt ermöglicht hat! |
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DO 18. Sept 08 |
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Heute werden diverse Pendenzen aufgeholt. So wird der Thermostat im Boiler eingebaut, die alten Solarpanels kommen vom Dach und die elektrischen Bauteile für den neuen Wassertank werden montiert. Für diese Arbeiten ist Walter Brog mit seiner ganzen Crew "eingefahren". |
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FR 07. Nov 08 |
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Für den bevorstehenden Winter sollten wir uns kaum mehr Sorgen machen müssen wegen des Wasserstandes in der Fassung. Während eines sehr effizienten Einsatzes konnte Walter Brog und seine Esotec Mitarbeiter den Spiegel um rund 20cm anheben. Das Erscheinungsbild des Baches blieb dabei absolut natürlich. Damit sind die Arbeiten von Esotec abgeschlossen. |
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SO 14. Juni 09 |
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Nicht nur die Sonne strahlte, als Hugo Bohren nach fast zwei Jahren seit Baubeginn, das Kraftwerk einweihen durfte. Die Vorteile und positiven Auswirkungen auf den Betrieb der Etzlihütte sind immens. Wir danken Hugo Bohren von ganzem Herzen für die grosszügigen Spende. |