Hüttenaufstieg im Sommer von Gurtnellen oder vom Oberalppass via Treschhütte
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Für eine Tagesetappe eine grössere Herausforderung! Mit einem Zwischenstopp in der Treschhütte wird diese Tour hingegen zu einem erlebnisreichen und erholsamen Ausflug. Mit 1475 M.ü.M ist die Treschhütte die tiefstgelegenste SAC-Hütte. Im Fellital liegt sie im lichten Wald nahe der Stelle, wo der Pörtlibach in den Fellibach mündet.
Ob man nun von Gurtnellen im Reusstal oder vom Oberalppass bis hierher gelant ist von wenig Wichtigkeit. Das Fellital ist auf seiner ganzen Länge ein Paradies.
im Schatten
die Treschhütte
Bewohner im Fellital
Blick zur Pörtlilücke
eine andere Welt

Anreise:
nach Gurtnellen: Mit der nach Erstfeld oder Göschenen und dann per Postauto! Die Haltestelle befindet sich unmittelbar dort, wo das kleine Strässchen ins Fellital von der Kantonsstrasse abbiegt.
Für die Anreise mit dem Auto empfielt es sich, das Auto in Amsteg oder Erstfeld abzustellen, wenn die Rückreise über Bristen oder den Oberalppass geplant ist.
zum Oberalppass: Via Chur oder Andermatt auf die Oberalp-Passhöhe mit öffentlichem Verkehr.

Dauer:
Gurtnellen - Treschhütte: 2 Std. 45 Min.
Oberalppass - Treschhütte: 4 Std.

Treschhütte - Etzlihütte: 4 Std. 30 Min.

Höhendifferenz:
Gurtnellen - Treschhütte:
764m Aufstieg
Oberalppass - Treschhütte:
445m Aufstieg / 1003m Abstieg
Treschhütte - Etzlihütte:
1031m Aufstieg / 454m Abstieg

Schwierigkeit: Der Weg von Gurtnellen zur Treschhütte ist technisch wenig anspruchsvoll (T2). Die Übergänge über die Fellilücke und insbesondere der Weg über die Pörtlilücke erforden etwas mehr trittsicherheit und vorallem Kondition (T3).
Diese Tour an einem einzigen Tag durchzuführen sollte gut trainierten Wanderern vorbehalten bleiben.

Attraktionen: Ein grosser Teil der Tour führt durch das Jagdbanngebiet Fellital.

Routenbeschrieb: Von Gurtnellen wie auch vom Oberalppass führen gut ausgebaute und markierte Wanderwege zur Treschhütte. Etwas oberhalb der Treschhütte im vorder Waldi auf 1508m überquert man den Fellibach und folgt dem nun etwas anspruchsvolleren Pfad ins Pörtlital. Teils grössere Tritte und weitere Abstände zwischen den Markierungen fordern die Aufmerksamkeit des Wanderers. Immer höher steigt der Weg bis zur Pörtlilücke auf 2506m (Säntishöhe).
Alsbald dieser höchste Punkt überschritten ist, zähmt sich der Weg und führt durch eine ganz andere Landschaft durch sonnige Hänge zur Etzlihütte hinunter.

Kartenmaterial: 1:25'000 Amsteg 1212 und Oberalppass 1232 / 1:50'000 Disentis 256

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