Die Alpenflora rund um die Etzlihütte  Retour
Der Schnee ist noch nicht einmal verschwunden und schon blühen die unterschiedlichsten Blumen auf kargem Boden und aus schmalen Felsritzen. Der Aufstieg zur Etzlihütte ist gesäumt von unzähligen Alpenblumen! Es lassen sich die verschiedenen Vegetationsstufen in einem Mal wie in unterschiedlichen Jahreszeiten beobachten. Felsige Landschaften, saftige Alpwiesen und ausgedehnte Feuchtgebiete sind ein ideales Beobachtungsfeld für die unterschiedlichsten Juwelen der Natur.
Auf unserer Homepage können wir euch nur eine kleine Auswahl unserer Alpenflora präsentieren, die in Tat und Wahrheit noch viel atemberaubender ist.
Für Interessierte liegt auf der Hütte der umfangreiche Führer "Unsere Alpenflora" aus dem SAC-Verlag zum Verkauf auf.

Trollblume
Auch Bubenrolle genannt. Sie ist im Juni häufig und gesellig zwischen Etzliboden und Rossboden anzutreffen. Der Name kommt vom Lat. Trollius= rundes Gefäss.




Stengelloser Enzian
dieses wunderschöne Bouquet haben wir Anfang Juni auf dem Rossboden angetroffen. Zu dieser Zeit blüht der Enzian aber auch schon in Hüttennähe auf über 2000 Meter.



Schwefelanemone
Vor dem"Bristen" im Hintergrund blühen sie Anfang Juni auf dem Rossboden um die Wette. Unter den Felsbändern am Chrützlipass blüht sie in grossen Gruppen.



Pyramidengünsel
Ab ca. 1300 Metern über Meer säumt der knapp 20 cm hohe Günsel in grosser Zahl den Weg vom hinteren Etzliboden hinauf zur Etzlihütte

 

Alpensoldanelle
klein aber fein, die zierlichen Weggefährten gleich oberhalb des hinteren Etzlibodens




Alpen-Hahnenfuss
In den Schneetälchen unterwegs zum Rossboden und an feuchten Stellen zwischen dem Schutt lockt er zahlreiche Fliegen an. Er hält den Höhenrekord für Blütenpflanzen in den Alpen. (Finsteraarhorn in 4275m)

 

Rote Felsenprimel
auch als behaarte Schlüsselblume bekannt. Zwischen der Hütte und dem Chrüzlipass blüht sie in Felsritzen an sonnigen Plätzchen.



Gestutztes Läusekraut
Dieses eher seltene Kraut liebt die oft feuchten kalk-haltigen Böden oberhalb des hint. Etzlibodens und wird wie alle Läusekräuter von Hummeln bestäubt. Früher diente der Absud des Krautes als Mittel gegen Läuse.

Waldstorchenschnabel
Dieses verbreitete Geraniengewächs besiedelt Wiesen und Wälder in erhöhten Lagen. Das Etzlital scheint ihm ebenfalls sehr zu behagen.

 


Weisser Pestwurz
An den feuchten Wegrändern hinauf zum Rossboden fallen die bis 40cm grossen und unten graufilzigen Blätter des "Petasites albus" auf.

 

 

Alpen- Milchlattich
Ebenfalls am Weg oberhalb des Etzlibodens blüht er dieses Jahr bereits jetzt im Juni. Er trägt diesen Namen wegen des Milchsaftes im Stiel. Auf Rätoromanisch heisst er "Latischun alpin"

 

Rostblättrige Alpenrose
Ein häufig anzutreffender Alpenschmuck der auch rund um die Etzlihütte zu bestaunen ist sobald sich der Schnee zurückzieht. Diese Pflanze bevorzugt kalkarme, nährstoffreiche Böden.


Bachnelkenwurz
Wie es der Name schon erahnen lässt, bevorzugt dieses zarte Blümchen feuchte Zonen wie sie in den schattigen Hängen zwischen Etzliboden und Rossboden vorkommen. Hierzulande wird es oft auch "Kapuzinerli" genannt.

Rote Waldnelke
Diese bärtigen, langstieligen Farbtupfer leben auf feuchten, nährstoffreichen Böden.





Gegenblättriger Steinbrech
Ein sehr genügsames Pflänzchen das bis in Höhen von 3200m anzutreffen ist. Dieses Bouquet ziert ein Schattenplätzchen am Steingrätli wenig unter dem Rossbodenstock. Der Steinbrech zählt zu den arktisch alpinen Pflanzen.

Berg-Hauswurz
Artgenossen von ihm werden oft in Gärten kultiviert und hier wächst er wild auf steinigen und kalkarmen Böden. Seine fleischigen Blätter speichern Wasser, damit er auch längere Trockenzeiten unbeschadet überleben kann.

Fuchs' Knabenkraut
Eine Kleinart des gefleckten Knabenkrauts aus der Grossfamilie der Orchideen.







Gamander-Ehrenpreis
Zart und zierlich schmückt dieses kleine Blümchen den Wegrand vom hint. Etzliboden bis zum Rossboden.




Alpen-Aster
Ein rares Pflänzchen das eigentlich eher basische Böden liebt. Es kommt auf mageren Böden und Felsbändern bis 2800 Meter vor.




Berg-Anemone
Meist sind sie etwas dunkler, fast violett. Dieses Exemplar blühte bereits im Mai am Chrüzlipass.







Retour